Entscheidung – RAID 5 mit „neuem“ RAID-Controller

Nach langem Hin- und Herüberlegen bin ich doch zum Entschluss gekommen, dass ein neuer RAID-Controller her muss. Die bisherige Lösung, die ich hier beschrieben habe, hat mich einfach nicht glücklich gemacht.

Das Problem, dass mein alter RAID-Controller Festplatten nur bis gut 2 TB adressieren konnte, wäre nur über ein Firmware-Update zu lösen gewesen. Leider gab es für meinen Promise-Controller das letzte Update im Jahre 2009 und damit wurden keine 64 Bit für die Adressierung der Festplatten-Sektoren verwendet. Also muss ein neuer Controller her!

Neuer Controller

Aus finanziellen Gründen fällt die Anschaffung eines wirklich neuen aktuellen Controllers schon mal raus. Wenn man etwas halbwegs vernünftiges haben möchte, landet man bei Preisen ab 300€. Grundsätzlich war ich ja mit der Performance des alten Promise EX8350 zufrieden. Recherchen haben ergeben, dass die Firma Areca für nahezu alle Ihre Controller ein Firmware-Update herausgebracht hat, welches ermöglicht, Festplatten über 2 TB mit ihrer gesamten Kapazität zu verwenden. Dies wurde in einer Pressemitteilung veröffentlicht (Link). Ab der Firmware-Version V1.49 vom Dezember 2010 werden Festplatten mit Kapazitäten über 2 TB offiziell unterstützt.

In der Bucht habe ich mich mal umgesehen, was denn gerade für Areca-Karten angeboten werden. Zugeschlagen habe ich dann bei einer gebrauchten ARC-1210 für knapp 30€. Diese verfügt über 4 SATA Ports und wird an einem PCIe x8 ans Mainboard angeschlossen. Der Areca-Controller verfügt, ebenso wie mein alter Promise-Controller über den Intel IOP333 Prozessor und 256 MB RAM. Damit kann ich leben. Mein RAID 5 mit drei 4 TB Platten ist mittlerweile wieder aufgebaut und läuft auch auf dem Areca 1210 ohne Probleme mit verfügbaren 8 TB.

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