Gelöst: Bei Kopiervorgängen läuft der Arbeitsspeicher voll

Nachdem ich angefangen habe, meine Daten als Backup auf die jetzt vorhandenen externen Platten zu kopieren, fiel mir sofort auf, dass nicht direkt auf die externe HDD geschrieben wird, sondern erst mal der Arbeitsspeicher voll läuft. Aber wirklich bis nichts mehr geht. Das lag natürlich nicht in meinem Interesse, da der ganze Rechner ja nicht an seiner Belastungsgrenze sein soll, nur weil Daten kopiert werden.

Nach einigem Tüfteln und drehen an den offensichtlichen Schrauben, bin ich darauf gestoßen, woran es lag. Die Einstellung im Intel RST (Rapid Storage Techonology) sind derartig irreführend, und schlecht dokumentiert, dass man einfach probieren muss, was passiert wenn man welchen Schalter drückt. Die Einstellung „Festplatten-Daten-Cache: Aktiviert“ heißt offensichtlich, dass wenn schneller vom RAID gelesen werden kann, als die Daten im Zielverzeichnis verarbeitet werden können, dann wird erst mal alles im Arbeitsspeicher zwischengelagert. Bei größeren Kopieraktionen natürlich völlig kontraproduktiv. Nach Deaktivierung dieser Option wird nichts mehr zwischengespeichert und die Daten werden direkt von den Platten gelesen und zwar nur so schnell, wie sie das Ziel auch verarbeiten kann.

Festplatten-Daten-Cache

Beansprucht den gesamten verfügbaren Arbeitsspeicher – „Festplatten-Daten-Cache“- Option im Intel RST

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